Die Klingonen

Hier findet ihr Spezies im Star Trek Universum es ist manchmal sehr nützlich.
Alle Informationen Stammen von:
http://de.memory-alpha.org/wiki/Hauptseite

Die Klingonen

Beitragvon John Shepard » 16. Sep 2013, 16:10

Bild


Die Klingonen sind eine humanoide Krieger-Zivilisation. Sie stammen vom Klasse M-Planeten Qo'noS (gesprochen Kronos). Die Klingonen sind ein stolzes und sehr traditionsbewusstes Volk, das die Ehre hoch schätzt. Ihre angriffslustige Kultur machte sie zu einer respektierten und gefürchteten interstellaren Militärmacht. Klingonen glauben, dass sie die instinktive Fähigkeit besitzen, in den Augen eines Gegners die Tötungsabsicht zu erkennen. Das klingonische Imperium ist eine der Hauptmächte des Alpha-Quadranten[1].

Geschichte:

Das Klingonische Reich wird um das Jahr 800 irdischer Zeitrechnung von Kahless, dem Unvergesslichen, gegründet, der viele heroische Taten vollbringt, darunter auch die Vereinigung der Klingonen durch die Tötung des Tyrannen Molor. Dieser Kampf wird jedes Jahr im Kot'baval-Fest nachgestellt.
Die Verehrung von Kahless durch die klingonische Gesellschaft erreichte nahezu den Charakter einer Vergöttlichung und viele Aspekte der klingonischen Kultur wurzeln in Kahless' Leben (TNG: Der rechtmäßige Erbe). Kahless schafft einen strengen Ehrenkodex und bekämpft sogar seinen eigenen Bruder Morath, als dieser ihn belügt.
Nach Zeiten der langsamen Expansion, wird der Planet Qo'noS im 14. Jahrhundert von den Hur'q überfallen und geplündert. Die Hur'q stammen vermutlich aus dem weit entfernten Gamma-Quadranten und könnten das bajoranische Wurmloch benutzt haben, um Qo'noS zu erreichen. Im 24. Jahrhundert gelten sie als ausgestorben. Als die Hur'q den Planeten wieder verlassen, geht neben vielen anderen kulturellen Reliquien dabei auch das heilige Schwert des Kahless verloren.
Bild
Dann, vor beinahe acht Jahrhunderten, beherrscht die Zweite Dynastie das Imperium. Diese endet jedoch, als General K'Trelan Imperator Reclaw und mit ihm alle anderen Mitglieder der imperialen Familie ermordet.
Die nächsten 10 Jahre werden von klingonischen Historikern als „Das dunkle Zeitalter“ bezeichnet. Es beschreibt eine einzigartige demokratische Periode, in der das Reich durch einen vom Volk gewählten Rat regiert wird.
Die anschließende Dritte Dynastie setzt sich aus einer neuen Gruppe Klingonen zusammen, die sich die Namen und Titel der ursprünglichen imperialen Familie aneignen um so die Illusion einer ungebrochenen adligen Blutlinie zu schaffen, obwohl diese am Ende der zweiten Dynastie ausgelöscht worden ist

Klingonen im 22. Jahrhundert:

Der Krieger-Ethos ist in der klingonischen Gesellschaft schon seit Kahless' Zeiten ein wichtiger Bestandteil, wird aber Anfang des 22. Jahrhunderts zum beherrschenden Grundlage der klingonischen Kultur. Wird die klingonische Gesellschaft anfangs noch als ausgewogen und fair betrachtet, bekommt sie mit der Zeit mehr und mehr den Ruf einer „Kriegerrasse“. Da die klingonisch beherrschten Welten rohstoffarm sind, entwickelt sich bei den Klingonen die Grundüberzeugung, dass Expansion und Eroberung die einzige Möglichkeit zu überleben ist.
Vor dem Kontakt mit der Erde im 22. Jahrhundert breitet sich das Klingonische Reich in mehrere Sternensysteme im Beta-Quadranten aus. Um das Jahr 2150 herum ist das Imperium in mehrere konkurierende Häuser und Fraktionen gespalten, ein Bürgerkrieg droht. Auslöser dafür sind versteckte Angriffe der Cabal-Organisation. 2151 soll der Klingone Klaang im Auftrag des Hohen Rates Beweise sammeln, dass die Cabal hinter den Attacken steckt.

Temporaler Kalter Krieg:

Im Jahr 2151 wird das Klingonische Reich in den temporalen kalten Krieg mit hineingezogen. Eine fremde Macht aus dem 29. Jahrhundert will das Reich destabilisieren und die Klingonen in einen Bürgerkrieg verwickeln. Eine geheimnisvolle Person aus der Zukunft nimmt Kontakt zu den Suliban-Cabal auf. Sie sollen den Bürgerkrieg anzetteln. Eine ehemalige Angehörige der Cabal Sarin warnt aber den Klingonen Klaang und gibt ihm wichtige Informationen über das Vorhaben der Cabal. Die Cabal bemerken den Verrat und versuchen zu verhindern, dass Klaang Qo'noS erreicht. Auf der Flucht vor den Suliban stürzt Klaang auf der Erde ab. Er kann die zwei Suliban die ihn verfolgten töten, wird aber selbst vom Farmer Moore angeschossen. Dieses Ereignis ist der erste Kontakt zwischen Klingonen und Menschen. Mit Hilfe der Enterprise gelangt Klaang nach Qo'noS und kann den Hohen Rat vor den Suliban warnen.
Bild

Konflikte mit den Menschen:

Obwohl die Menschen den Klingonen geholfen haben, warnt der Kanzler die Menschen, sich nicht mehr in ihre Angelegenheiten einzumischen. Auch die Vulkanier warnen die Menschen vor der aggressiven Haltung der Klingonen. Trotz der Warnungen kommt es in den nächsten Wochen und Monaten immer wieder zu Zusammentreffen zwischen Menschen und Klingonen.
Zu einem größeren Konflikt zwischen Menschen und Klingonen kommt es Ende 2152. Captain Jonathan Archer wird vor einem klingonischen Gericht angeklagt. Er soll Rebellen aus der Arin'sen-Kolonie geholfen haben. Archer wird schuldig gesprochen und verurteilt, kann jedoch fliehen. Auf Archer wird im Klingonischen Reich ein Kopfgeld ausgesetzt. Vor allem Duras will Archer töten und unternimmt mehrere Angriffe auf die Enterprise. Er greift die Enterprise mit seinem Bird-of-Prey in der Nähe der Erde an, wird aber von mehreren Schiffen der Sternenflotte aufgehalten. Duras versucht noch mal die Enterprise auf dem Flug zur Delphischen Ausdehnung zu vernichten. Dank der Verbesserungen auf der Enterprise wird Duras' Bird-of-Prey vernichtet.

Augment-Krise und die Folgen:

2154 kapert eine Gruppe menschlicher Augments einen klingonischen Bird-of-Prey und massakriert die Besatzung.
Der Vorfall führt zu einer akuten Kriegsgefahr. Auf einem Höhepunkt der Krise gibt es Berichte über ein klingonisches Kriegsschiff, welches in der unmittelbaren Nähe der Proxima-Kolonie auftaucht, welche von Menschen besiedelt wird. Um einen Krieg mit dem Klingonischen Reich zu vermeiden, wird die Enterprise mit der Suche nach den Augments betraut. Die Augments stehlen tödliche Viren von Cold Station 12 und bedrohen die klingonische Qu'Vat-Kolonie mit der Vernichtung, um einen Krieg zwischen Menschen und Klingonen auszulösen.
Bild
Die Enterprise kann diese Pläne jedoch in letzter Sekunde verhindern. Das gekaperte klingonische Schiff wird samt den Augments zerstört.
In den Trümmern des Bird-of-Prey finden die Klingonen DNA-Material der Augments. Man will damit eigene klingonische Augments züchten. Dabei wird aber unabsichtlich eine verheerende Seuche, der Augment-Virus, ausgelöst, die nun das klingonische Reich auszulöschen droht. Dr. Phlox und der klingonische Arzt Antaak finden einen Weg, die Krankheit zu heilen. Leider hat das aber auch zur Folge, dass die infizierten Klingonen und ihre Nachfahren fast wie Menschen aussehen.

Klingonen im 23. Jahrhundert:

Föderal-Klingonischer Krieg von 2267.
Die Beziehungen zwischen den Klingonen und der Föderation werden anfangs des 23. Jahrhunderts immer schlechter. 2218 beginnt ein Kalter Krieg zwischen der Föderation und den Klingonen. Es kommt zu immer mehr Auseinandersetzungen zwischen den zwei Mächten und Kämpfen wie der Schlacht von Donatu V. Insbesondere der Sherman-Planet bleibt umstritten.
Bild
Schließlich kommt es im Jahr 2267 zu einem Föderal-Klingonischen Krieg. Durch das Einschreiten der Organier wird nach nur vier Tagen der Kampf abrupt beendet. Der Vertrag von Organia wird zwischen Föderation und Klingonen unterzeichnet. In den nächsten Jahren kommt es nur zu kleineren Konflikten zwischen Föderation und Klingonen.

Föderal-Klingonischer Kalter Krieg.
Die nächsten Jahrzehnte sind durch einen unruhigen Frieden gekennzeichnet, unterbrochen durch kurze, aber harte Überfälle und Auseinandersetzungen mit der Föderation. Trotz der Feindschaft zwischen den Völkern beginnt man mit dem ersten gemeinsamen Projekt auf dem Planeten Nimbus III zwischen Föderation, Klingonen und Romulanern. Leider scheitert das Projekt Jahre später.
Bild
2268 beginnt eine Allianz zwischen den Klingonen und den Romulanern. Man tauscht klingonische Schiffe gegen romulanische Tarntechnik aus. Bereits im Jahre 2272 kommt es aber zur Schlacht von Klach D'Kel Brakt zwischen den Romulanern und Klingonen, letztere gewinnen die Schlacht. Die Klingonisch-Romulanische Allianz ist ein höchst wechselhaftes Verhältnis.
Anfang der 2270er verzeichnen die Klingonen im wissenschaftlichen Bereich einen riesigen Erfolg. Sie beseitigen die Nebenwirkungen, die durch die verheerende Seuche im 22. Jahrhundert entstanden sind. Nach fast 120 Jahren haben die Klingonen ihr altes Aussehen wieder.
2285 kommt es noch einmal zu einem größeren Konflikt, als der Klingone Kruge das Genesis-Projekt als Waffe benutzen will. Er zerstört die USS Grissom und ist für die Zerstörung der USS Enterprise mit verantwortlich. Admiral James T. Kirk tötet ihn dann. Darauf fordern die Klingonen die Auslieferung von Kirk, aber der Föderationsrat lehnt diesen Antrag ab.

Khitomer-Abkommen.
Im Jahre 2293 kommt es mit der Explosion des klingonischen Mondes Praxis zu einem Ereignis, das das Klingonische Imperium an den Rand eines ökonomischen Kollapses treibt. Auf Praxis befindet sich die Hauptenergieversorgung des klingonischen Heimatplaneten Qo'noS, außerdem droht durch die Explosion der Planet unbewohnbar zu werden.
Bild
Da den Klingonen durch das übersteigerte Aufrüsten ihrer Schiffsflotte keine ausreichenden Mittel mehr zur Verfügung stehen, dieser Krise zu begegnen, bittet der klingonische Kanzler Gorkon die Föderation um Hilfe und strebt das Ende der langen Feindseligkeit zwischen den beiden Mächten an.
Reaktionäre Kräfte beider Seiten wollen den Status quo erhalten und ängstigen sich regelrecht vor einer Annäherung. Die Romulaner wiederum befürchten eine dauerhafte Kooperation ihrer beiden ärgsten Gegner. Verschwörer aus den höchsten Kreisen der Sternenflotte und des klingonischen Militärs planen daher ein Attentat auf den Kanzler, welches die Verhandlungen zwischen beiden Mächten scheitern lassen soll.
Nur dank der Bemühungen des klingonischen Kanzlers Gorkon, seiner Tochter Azetbur und der Sternenflottenoffiziere Kirk und Spock kommt der Friedensvertrag zwischen Klingonen und Föderation dennoch zustande.

Klingonen im 24. Jahrhundert:

Vom Feind zum Allierten.
Bild
Während sich die Beziehungen zu der Föderation nach dem Khitomer-Abkommen weiter verbessern, verschlechtern sich die Beziehungen zu den Romulanern. Seit dem 24. Jahrhundert betrachten die Klingonen das Romulanische Sternenimperium als „Erbfeind“. In den folgenden Jahren kommt es zu immer weiteren Konflikten zwischen den zwei Völkern.
Als die Romulaner im Jahr 2344 die klingonische Kolonie auf Narendra III angreifen, kommt ihnen das Sternenflottenschiff USS Enterprise (NCC-1701-C) zu Hilfe. Es wird beim Versuch die Kolonie zu verteidigen, zerstört, und obwohl die ganze Kolonie vernichtet wird, hat dieses Verhalten der Föderation die Klingonen so sehr beeindruckt, dass sie eine Allianz mit der Föderation schließen.
2346 greifen die Romulaner die klingonische Kolonie auf Khitomer an, es kommen nahezu alle Kolonisten ums Leben. Ermöglicht wird das Khitomer-Massaker durch Ja'rod, den Vater von Duras, der kurz vor der Attacke eine Nachricht an die romulanischen Schiffe geschickt hat.

Bürgerkrieg.
Bild
2366 droht dem Klingonischen Reich eine Krise, als sich herausstellt, dass der Vater von Duras, welcher ein hohes Mitglied des Klingonischen Hohen Rates ist, für den Tod tausender Klingonen beim romulanischen Angriff auf Khitomer verantwortlich gewesen ist. Kanzler K'mpec will einen Bürgerkrieg verhindern und macht deshalb Mogh, den Vater von Worf, für den Verrat verantwortlich, um Duras zu schützen.
Duras dankt es Kanzler K'mpec jedoch nur, indem er ihn wenig später vergiftet, da er selbst das Amt des Kanzlers übernehmen will. Nachdem K'mpec tot ist, bedient er sich im Wettbewerb mit seinem Konkurrenten Gowron weiterer unehrenhafter Methoden, die letztlich aufdecken, dass sein Vater für den Verrat an die Romulaner verantwortlich gewesen ist. Duras selbst wird daraufhin im Duell mit Worf getötet.
2367 wird Gowron im Nachfolgeritus zum Kanzler ernannt. Doch die Schwestern des Duras, Lursa und B'Etor, haben dafür gesorgt, dass die Mehrheit des Hohen Rates Gowron die Loyalität versagt. Sie stürzen das Klingonische Reich in einen Bürgerkrieg, wobei sie insgeheim von den Romulanern unterstützt werden. Nachdem die Sternenflotte die Beteiligung der Romulaner am Bürgerkrieg aufgedeckt hat, ziehen diese sich zurück und die Duras-Schwestern müssen den Bürgerkrieg aufgeben.

Erneute Spannungen mit der Föderation.
Bild
2372 wird durch das Dominion ein erneuter Föderation-Klingonen Krieg ausgelöst. Die Klingonen glauben, dass die neue cardassianische Regierung durch die Gründer ersetzt worden sei. Kanzler Gowron und General Martok leiten daraufhin einen Angriff auf die Cardassianische Union ein. Die Föderation verurteilt diesen Angriff und warnt indirekt die Cardassianer. Captain Benjamin Sisko rettet mit der USS Defiant die cardassianischen Ratsmitglieder. Nachdem Sisko sich geweigert hat, sie den Klingonen auszuliefern, kündigt Gowron das Khitomer-Abkommen auf und greift Deep Space 9 an. Sisko kann im letzten Moment Gowron davon überzeugen, dass der Angriff sie gegenseitg schwächen und dies nur in die Hände des Dominions spielen würde.
Der Konflikt mit der Föderation dauert fast ein Jahr bis Anfang 2373. Captain Sisko und sein Team enttarnen daraufhin General Martok als Gründer. Obwohl Gowron erfährt, dass hinter dem Konflikt die Gründer stecken, bleiben die Klingonen weiter auf Konfrontation, was sich später in der Schlacht auf Ajilon Prime zeigt.
Erst als die Cardassianische Union dem Dominion beitritt und die klingonischen Streitkräfte vernichtend schlägt, sieht Gowron ein, dass die Klingonen das Dominion alleine nicht besiegen können. Er setzt deshalb das Khitomer-Abkommen wieder in Kraft.

Dominion-Krieg.
Bild
Ende 2373 bricht zwischen dem Dominion und der Allianz aus Föderation und Klingonen der Krieg aus. In den ersten Monaten nach Beginn des Krieges erleiden die Klingonen und die Föderation hohe Verluste. Deep Space 9 muss aufgegeben werden. Als die Föderation die strategisch wichtige Station jedoch zurückerobern will ist Gowron zunächst dagegen. Erst General Martok und Worf überzeugen ihn, Flotten mit in die Schlacht zu schicken. Gemeinsam mit der Föderation eroberen sie Deep Space 9 zurück.
Nachdem die Romulaner mit in den Krieg hinein gezogen worden sind, formiert sich in den Reihen der Klingonen Widerstand. Sie sehen aber ein, dass man die Romulaner braucht, um den Krieg zu gewinnen. Die Klingonen kämpfen erfolgreich in vielen Schlachten mit, wie z.B. in der Ersten Schlacht von Chin'toka und in der Schlacht um Septimus III.

Mit den Breen an ihrer Seite gewinnt das Domnion wieder an Macht. Es kommt zu einer verheerenden Niederlage bei der Dritten Schlacht von Chin'toka für die Allianz. Die Breen setzen ihre neue Energiedämpfungswaffe ein und vernichten fast die gesamte Flotte. Lediglich ein klingonischer Bird-of-Prey kann der neuen Waffe der Breen widerstehen. Mit seinen neuen Modifikationen kann die Klingonische Imperiale Flotte die Breen einige Zeit zurückhalten.
In dieser Zeit versucht Gowron mehr Ansehen im Reich zu erlangen. Er versucht Martok zu diskreditieren und leitet deshalb sinnlose Angriffe auf das Dominion ein. Die Klingonen erleiden mehrere Niederlagen, für die Gowron General Martok verantwortlich macht. Worf wirft deshalb Gowron vor, unehrenhaft zu handeln und fordert ihn zum Kampf heraus. Worf tötet Gowron und wird daraufhin zum Kanzler ernannt. Worf gibt das Amt jedoch an Martok weiter und Martok wird der neue Kanzler der Klingonen.
Bild
Nachdem die Föderation und die Romulaner eine Möglichkeit gefunden haben, sich gegen die Breen-Waffe zu verteidigen, führt die Allianz einen Großangriff gegen das Dominion bei Cardassia Prime durch. Anfangs läuft die Schlacht um Cardassia schlecht für die Allianz. Erst nachdem sich die Cardassianer der Allianz angeschlossen haben, kann sie die Oberhand gewinnen. Bei Cardassia Prime werden die Flotten des Dominion und der Breen umzingelt. Das Dominion muss kapitulieren. Die Klingonen sind bei der Unterzeichnung der Friedensverträge mit dem Dominion anwesend.
Nach dem Dominion-Krieg erholen sich die Klingonen von den Anstrengungen des Krieges und rüsten ihre Flotte wieder auf. Der Frieden ist vorerst gesichert. Da die Klingonen eine Rasse von Kriegern sind, ist der nächste Konflikt jedoch nur eine Frage der Zeit …

Zukunft:

Laut Daniels sind die Klingonen im 26. Jahrhundert Mitglieder der Föderation. Sie nehmen Anteil am Krieg gegen die Sphärenbauer und der Schlacht von Procyon V.

Physiologie:

Im Durchschnitt sind Klingonen größer und körperlich stärker als Menschen. Sie haben keine Tränendrüsen und rotes bis rosafarbenes Blut. Klingonen können unter verschiedenen Allergien leiden, insbesondere eine kollektive, starke Reaktion auf Tribbles ist bekannt, sodass Klingonen diese Tiere in ihrem Territorium ausgerottet haben. Gegenüber Menschen haben sie einen höheren Puls und eine niedrigere Körpertemperatur. Außerdem sind sie sehr kälteempfindlich. Dies zu zeigen wäre jedoch unter ihrer Würde Generell haben Klingonen eine Abneigung dagegen, körperlicher Gebrechen oder Krankheiten zuzugeben. Sich gar über Unwohlsein oder dergleichen zu beklagen wird von Klingonen als ein Zeichen von Schwäche verstanden.
Bild
Das auffälligste körperliche Merkmal der Klingonen ist ihre Stirn mit ausgeprägten Verknöcherungen, die man als Schädelkämme bezeichnet An der Wirbelsäule entlang verlaufen ähnliche Kämme.
Klingonen durchleben eine Phase ähnlich der Pubertät, die Jak'tahla, in der sie zum Beispiel Gorche bekommen.
Um das 23. Jahrhundert haben Klingonen diese Schädelkämme nicht. Diesen Abweichungen liegen Genmanipulationen zu Grunde, die im Jahr 2154 bei dem Versuch klingonische Augments zu erschaffen angewandt werden. Dabei wird menschliche Augment-DNA in die klingonische DNA eingebettet, woraufhin es zu einer Seuche kommt und sich das klingonische Erscheinungsbild ändert. Während dieser Zeit ähneln sie äußerlich stark den Menschen, unterscheiden sich aber dadurch, dass sie einen Herzschlag wie ein Trommelwirbel und eine niedrigere Körpertemperatur als die Menschen haben. Dieser Effekt, den die Klingonen als erniedrigend empfinden, wird etwa 120 Jahre später durch erneute Genmanipulation oder Schädelrekonstruktion beinahe überall im klingonischen Reich rückgängig gemacht. Klingonen reden nicht mit Außenstehenden über dieses Thema.

Psyche:

Klingonen können sich an eine Gefangenschaft psychisch schlechter anpassen, als Menschen. Die Klingonen wollen im Kampf sterben.

Gesellschaft und Politik:

Die klingonische Gesellschaft ist sehr vielfältig, wird von manchen Föderations-Bürgern aber als sehr primitiv angesehen. Es ist im Grunde ein Feudalsystem, organisiert um die traditionellen Familien der Großen Häuser edler Herkunft, denen verschiedene Teile des Volkes Gefolgschaft schulden. Die Großen Häuser werden traditionell repräsentiert im klingonischen Hohen Rat, geführt von dem Kanzler. Jede Familie gehört einer Kaste an. Die Krieger-Kaste ist dabei die höchste aller Kasten; es gibt aber z. B. auch eine Heilerkaste. Es ist für einen Klingonen nicht illegal seine Berufung unabhängig von seiner Kaste zu wählen. Es kann jedoch dazu führen, dass er aus seiner Familie verstoßen wird, wenn sie dies als Schande ansieht.
Herkömmlicherweise beherrschen Männer das öffentliche Leben des Reiches und nehmen, von wenigen Ausnahmen abgesehen, führende Positionen in Politik und Militär ein. Frauen dagegen beherrschen den Haushalt und bestimmen die Familienangelegenheiten. Klingonische Frauen sind prinzipiell gleichberechtigt, jedoch nicht in der Politik und Erbschaft. Andererseits wird von den Frauen erwartet, die gleichen körperlichen Kräfte zu zeigen und denselben Blutdurst und Ruhmessucht wie die Männer zu besitzen.
Wie weit diese Gleichberechtigung geht ist unklar. Zwar behauptet Gowron, Frauen dürften dem Hohen Rat nicht angehören, andererseits bietet er Botschafterin K'Ehleyr einen Sitz im Hohen Rat an, falls sie ihn in seinem Anspruch auf das Amt des Führers des Hohen Rates unterstützt. Desweiteren sind mehrfach klingonische Frauen im Hohen Rat präsent, z.B. bei der Entehrung des Haus des Mogh und bei der Einsetzung Gowrons als Führer des Hohen Rates. Zudem ist es Frauen in Ausnamefällen gestattet, als Oberhaupt eines Haues zu fungieren.

Die klingonische Gesellschaft ist gekennzeichnet durch die Ehre, Stolz und den Ruf der Familie. Tradition ist ständiger Bestandteil des Lebens und ihre Verletzung wird als schwerwiegende Beleidigung der Gesellschaft aufgefasst, die dem Täter und seiner Familie für einige Generationen zur Schande gereicht. Blutlinien und Beziehungen werden von jedem wahren Klingonen sehr ernst genommen, sie bedeuten mehr als bloße Familienmitgliedschaft.
Ein bedeutender Teil der Tradition sind die verschiedenen Rituale, die die Abschnitte im Leben eines Klingonen oder in der Geschichte des Reichs kennzeichnen. Der bemerkenswerteste ist der Ritus der Nachfolge, den ein zukünftiger Anführer des Reiches vollziehen muss. Dazu benötigt es einem fähigen Überwacher des Nachfolgeritus, der die Zeremonie überwacht. Bevor der Ritus beginnen kann, ist eine andere ausgeklügelte Zeremonie nötig, um den Tod des vorhergehenden Anführers zu bestätigen: die Sonchi-Zeremonie. Von den einzelnen Kriegern wird erwartet, dass sie durch den Ritus des Aufstiegs gehen, um als vollständig erwachsen zu gelten.
Klingonen sind sehr territorial bewusst. Eine „unbedeutende Ecke des klingonischen Raums“ gibt es nicht.
Wenn sie in den Kampf ziehen, machen sich mit Liedern wie der klingonischen Kriegshymne Mut. Außerdem nehmen Klingonen niemals Geiseln, da dies unter ihrer Würde wäre.

Kultur und Sprache:

Rituale sind sehr wichtig in der klingonischen Gesellschaft. Im Gegensatz zu vielen anderen Glaubensrichtungen, wie etwa dem bajoranischen, haben die Klingonen keine Götter oder gottähnliche Wesen – sie glauben zwar, dass einst Gottheiten existierten, doch hätten sie ihre Götter nach irdischer Zeitrechnung etwa im 14. Jahrhundert erschlagen, als sie merkten, dass sie mehr Ärger als Nutzen brächten. Sie glauben, dass beim Tod eines Klingonen sein Geist den Körper verlässt, nur eine wertlose Hülle hinterlassend. Traditionellerweise heulen die Anwesenden zum Himmel zur Warnung an das Jenseits, dass ein klingonischer Krieger kommt. Manchmal werden Grabgesänge im Gedenken an die Verstorbenen angestimmt oder Freunde sitzen beim Leichnam um ihn vor Raubtieren zu beschützen, als Ak'Voh bekannt. TotenschreiKlingonischer Totenschrei
Wenn ein verletzter Klingone vor seinem Tod geborgen werden kann, gibt es ein spezielles Ritual: Dem Sterbenden werden die Augen aufgehalten, damit er dem Tod ins Auge blicken kann. Die umstehenden Klingonen stimmen einen lauten, heulenden und furchteinflössenden Schrei aus, der den Tod warnen soll, dass ein mächtiger Klingone auf dem Weg zu ihm ist. Nach dem Tod ist der Körper eines Klingonen wertlos, es ist nur noch eine leere Hülle. Deswegen sind Bestattungsrituale nicht weit verbreitet.
Bild
Von einem Klingonen wird erwartet, dass dieser das Herz seiner Feinde isst und in einem Kampf stirbt. Dies ist auch eine Voraussetzung um ins Sto'Vo'Kor zu kommen. Sto'Vo'Kor bedeutet übersetzt: „Heimat der Krieger“. Es ist ähnlich dem Walhalla der nordischen Mythologie der Erde. Sollte ein Krieger nicht in einem Kampf gestorben sein, kann jedoch auch ein ihm nahe stehender Krieger eine große Schlacht in seinem Namen schlagen und ihm so die Reise ins Sto'Vo'Kor ermöglichen.

Das klingonische Jenseits ist in zwei Orte aufgeteilt:
Die Ehrlosen werden an Bord der Barke der Toten, einem Schiff geführt von Kortar, dem ersten Klingonen, nach Gre'thor gebracht. Kortar war derjenige, der ursprünglich die Götter die ihn schufen tötete und der zur Strafe die Ehrlosen ins Gre'thor bringen muss. In Gre'thor werden die Ehrlosen von Fek'lhr, einer klingonen-ähnlichen Figur, überwacht. Man ist versucht in Fek'lhr das klingonische Gegenstück zum menschlichen Teufel zu sehen, nur kennen die Klingonen keinen Teufel.
Die ehrenhaft Gestorbenen gehen ein ins Sto'Vo'Kor, wo Kahless sie erwartet. Kahless war der Begründer des Klingonischen Reiches und gilt als mächtiges Vorbild für jeden Klingonen.
Zu den klingonischen Ritualen gehört auch das R'uustai, eine Bindungs-Zeremonie zwischen zwei Leuten ähnlich einer Brüderschaf. Klingonen sagen: "Der Sohn eines Klingonen ist ein Mann ab dem Tag, an dem er zum ersten Mal eine Klinge halten kann".

Schlägt ein Klingonen-Krieger einen anderen Klingonen mit dem Handrücken, wird das als Herausforderung zum Kampf bis zum Tod angesehen. Klingonische Krieger sprechen stolz und offen miteinander; sie flüstern nicht oder halten sich abseits. Das wäre eine Beleidigung.
Das Blutritual wird zu verschiedenen Anlässen praktiziert. Dabei ritzen sich die Anwesenden mit einen D'k tahg die Handfläche und lassen das Blut anschließend in eine Schale tropfen. Das Ritual dient dazu zu beweisen, dass die Krieger den Tod nicht fürchten.
Es ist eine uralte Tradition ein Gedicht anlässlich eines wichtigen Ereignisses zu dessen Gedenken zu verfassen.
Bild
Bei den Klingonen wird eine Ehe geschieden, indem ein Partner dem anderen auf die Wange schlägt, ihn mit den Worten N'Gos tlhogh cha! (was so viel heißt wie Unsere Ehe ist vorüber!) beschimpft und ihn schließlich anspuckt. 2371 scheiden sich so Grilka und Quark.

Schrift und Sprache:

Die klingonischen Buchstaben sind schwungvoll und mit spitzen Enden versehen. Das Alphabet scheint weniger Buchstaben zu haben als z. B. das der Menschen. In alten Schriften wurde, nach menschlichen Maßstäben, relativ groß geschrieben.
Bild
Bild
Benutzeravatar
John Shepard
Fleet Admiral
Fleet Admiral
 
Beiträge: 81
Registriert: 12.2012
Wohnort: Würzburg
Geschlecht: männlich

Zurück zu "Spezies Datenbank"

 

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron